Der RadMELDER BW ist eine Online-Plattform, auf der Mängel und Hindernisse an der Radinfrastruktur in Baden-Württemberg gemeldet werden können. Die Meldungen werden automatisch an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Das Angebot steht den Kommunen in Baden-Württemberg freiwillig zur Verfügung. Eine Meldungsabgabe ist nur in diesen Gebieten möglich.
Alle Bürger:innen können in Teilnehmende Kommunen Meldungen abgeben. Kommunen, Landkreise und andere Behörden nutzen die Plattform zur Bearbeitung und Verwaltung der eingegangenen Hinweise.
Ein Rechtsklick auf die Karte setzt einen Meldungsort und öffnet das Meldungsformular. Auch ein Klick auf Neue Meldung öffnet das Meldungsformular. In einem schrittweisen Prozess können anschließend verschiedene Informationen zur Meldung eingegeben werden. Die Anwendung bietet mehrere Möglichkeiten, um einen Meldungsort festzulegen:
Nach Angabe des Meldungsortes wird eine Duplikat-Erkennung gestartet und Meldungen am eingegebenen Meldungsort (Umkreis ca. 20 Meter) angezeigt. Sollte das Anliegen bereits in einer Meldung abgebildet sein, kann der jeweiligen Meldung zugestimmt werden. Damit erhöht sich der Prioritätswert bzw. das Voting für diese Meldung. Die Priorität wird in der Verwaltungsansicht angezeigt.
Ergänzen Sie zur Meldungskategorie eine Meldungsbeschreibung und maximal drei Bilder, um die Bearbeitung zu erleichtern.
Abschließend kann die eingegebene Meldung überprüft werden. Eine Bearbeitung Ihrer abgegebenen Meldung ist im Nachhinein nicht mehr möglich. Vor dem Senden der Meldung muss den Nutzungsbedingungen zugestimmt werden. Wenn Sie über den Fortschritt der Meldungsbearbeitung informiert werden wollen, kann optional eine E-Mail-Adresse angegeben werden, die anschließend für Benachrichtigungen genutzt wird.
Die aufgestellten Schilder am Radnetz BW besitzen eine eindeutige Standortnummer und eine Banderole mit QR-Code. Mittels QR-Code-Scan oder Eingabe der Standortnummer kann eine Meldung zur Radnetz BW Beschilderung abgegeben werden. Meldungen dieses Typs unterscheiden sich zu den anderen Meldungen in Hinblick auf die Kategorieauswahl, da diese nur den Zustand der Radnetz BW Beschilderung betreffen.
Ja, eine Registrierung ist nicht erforderlich. Allerdings erhalten Nutzerinnen ohne Angabe einer E-Mail-Adresse keine Statusupdates zu ihrer Meldung.
Der RadMELDER BW ist nur in Kommunen und Landkreisen aktiv, die den Dienst freigeschaltet haben. Falls eine Meldung in einem nicht freigeschalteten Gebiet erstellt wird, erscheint ein entsprechender Hinweis.
Meldungen zur Beschilderung RadNETZ BW können im gesamten Bundesland abgegeben werden, unabhängig davon, ob eine Kommune am RadMELDER BW teilnimmt.
Derzeit sind nur punktuelle Meldungen möglich. Eine Funktion für liniengenaue Meldungen ist in Planung.
Die Meldung wird an die zuständige Stelle weitergeleitet. Die Verwaltung prüft das Problem, aktualisiert den Status und setzt – sofern möglich – entsprechende Maßnahmen um.
Wer eine E-Mail-Adresse angegeben hat, erhält automatische Benachrichtigungen bei Änderungen des Bearbeitungsstatus. Alternativ kann der Status direkt auf der Plattform eingesehen werden.
Die Zuständigkeit richtet sich nach der Baulastträgerschaft:
Falls unklar ist, wer zuständig ist, wird die Meldung intern weitergeleitet. In der Regel wird die Meldung zunächst der Gemeinde zugewiesen, die die Zuständigkeit prüft.
Manche Meldungen können nicht direkt bearbeitet werden, z.B. wenn die Zuständigkeit unklar ist oder eine Maßnahme langfristiger Planung bedarf. Die Verwaltung kann den Meldenden dazu eine Rückmeldung geben.
Das hängt von der Art des Problems und der jeweiligen Behörde ab. Kleinere Mängel können schnell behoben werden, während größere Maßnahmen längere Planungen erfordern. Eine Bearbeitung aller Meldungen kann nicht garantiert werden.
Kommunen können sich registrieren und individuelle Einstellungen für ihren Bereich vornehmen, z. B. Zuständigkeiten verwalten und die Sichtbarkeit von Meldungen anpassen. Sie können sich als Kommune mit einem Service-BW-Account registrieren und ihre Verwaltungseinheit angeben. Nach einer Registrierung muss der Zugang vom RadMELDER-Team freigeschaltet werden. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an -------------------.
Die Plattform nutzt hinterlegte Daten zur Baulastträgerschaft aus RadVIS, um Meldungen automatisch an die richtige Stelle zu leiten. Falls eine Meldung falsch zugewiesen wurde, kann sie innerhalb der Verwaltung weitergeleitet werden.
Ja, es gibt Schnittstellen zur Integration mit bestehenden kommunalen Meldesystemen. Falls keine direkte Anbindung möglich ist, können Meldungen auch per E-Mail weitergeleitet oder an ein bestehendes System verwiesen werden. Bei Interesse an einer Schnittstellenintegration können Kommunen Kontakt via ------------------- aufnehmen.
Aktuell sind Meldungen nur auf kommunaler Ebene abrufbar. Eine landkreisweite Übersicht ist in Planung.
Die Plattform nutzt Daten aus dem offiziellen Radverkehrs-Infrastruktur-System RadVIS. Pink markierte Routen in der Karte sind als Radwege klassifiziert und umfassen:
Nicht klassifizierte Wege werden in der Karte nicht speziell dargestellt. Eine Meldung ist an jeder Position innerhalb freigeschalteter Gebiete möglich.
Der RadMELDER BW funktioniert mit aktuellen Versionen von Chrome, Firefox, Edge und Safari.
Es gibt keine eigene App, aber die Plattform ist für die mobile Nutzung optimiert und kann über den Smartphone-Browser genutzt werden.
Falls Symbole oder Karteninhalte fehlen, hilft oft ein Neuladen der Seite. Falls das Problem weiterhin besteht, sollte ein anderer Browser getestet werden.
Die Plattform speichert die Meldungen und – falls angegeben – eine E-Mail-Adresse für Statusupdates. Personenbezogene Daten werden nicht öffentlich sichtbar gemacht. Details zur Datennutzung finden sie unter Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
Das hängt von den Einstellungen der Kommune ab. Manche Meldungen sind öffentlich sichtbar, andere nur für die Verwaltung.
Die Datenübertragungen erfolgen über verschlüsselte Verbindungen. Die Plattform entspricht den Datenschutzbestimmungen der DSGVO. Nähere Informationen finden Sie unter Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
Teilnehmende Kommunen können auf der Plattform eingesehen werden. Zudem kann in der Layerkontrolle der Karte die Ebene Teilnehmende Kommunen aktiviert werden.
Jede Kommune entscheidet selbst, ob eine Meldung bzw. welche Meldungsdetails öffentlich sichtbar sind. Die Sichtbarkeit sagt nichts über den Bearbeitungsstand aus.